Die Wissenschaft hinter Mikrofasermoppes basiert auf deren elektrostatischen und kapillaren Eigenschaften. Die positiv geladenen gespaltenen Fasern wirken wie Magnete und ziehen aggressiv negativ geladenen Staub und Allergene an. Diese elektrostatische Anziehung sorgt dafür, dass Partikel von der Oberfläche angehoben und im dichten Fasergeflecht eingefangen werden, anstatt in die Luft zurückzukehren. Dadurch werden sie unverzichtbar für gründliche Reinigungen in kontrollierten Umgebungen wie Laboren, Reinräumen der Elektronikfertigung und Lebensmittelverarbeitungsbetrieben, wo bereits mikroskopisch kleine Verunreinigungen erhebliche Probleme verursachen können. Auch die Anwendungsmethode ist entscheidend: Durch die Ausführung einer Acht-Bewegung statt eines herkömmlichen kreisförmigen Wischens wird der Kontakt zwischen den Fasern und dem Boden maximiert, wodurch jeder Quadratzentimeter gründlich gereinigt wird. Zum Desinfizieren ist ein leicht angefeuchteter Mikrofasermop mit einem von der EPA zugelassenen Desinfektionsmittel weitaus effektiver bei der Entfernung und Abtötung von Mikroben als ein Baumwollfransenmop, der Oberflächen oft erneut kontaminieren kann. Fallstudien in der Hotellerie haben gezeigt, dass sich die Zufriedenheitsbewertungen der Gäste hinsichtlich der Zimmerreinigung deutlich verbesserten, nachdem auf ein farbkodiertes Mikrofasermoppsystem umgestellt wurde, das zudem hilft, Kreuzkontaminationen zwischen verschiedenen Hotelbereichen zu verhindern. Das ergonomische Design moderner Mikrofasermopp-Rahmen mit leichten Materialien und schwenkbaren Köpfen verringert die Ermüdung des Bedieners und steigert die Produktivität.